Als schnelle und unkomplizierte Kommunikationsform ist Instant Messaging im Unternehmen nicht mehr wegzudenken. Der Austausch von Kurznachrichten vereinfacht die Zusammenarbeit, beschleunigt Arbeitsabläufe und steigert die Produktivität. Kein anderes Medium erfreut sich so grosser Beliebtheit.


Oft werden datenschutzrechtlich bedenkliche Chat-Apps für die geschäftliche Kommunikation eingesetzt – vielfach unter dem Radar, als sogenannte «Schatten-IT». Messenger wie WhatsApp bergen etliche Risiken:

  • Es muss uneingeschränkter Zugriff auf Nutzerdaten (z.B. Kontaktdaten, Metadaten, Geodaten etc.) gewährt werden
  • Auch Dritte können Zugriff auf diese Daten erlangen
  • Die eingesetzte Verschlüsselung ist nicht nachvollziehbar
  • Es bestehen keine Möglichkeiten der Administration und Nutzerverwaltung
  • Die gesetzlichen Datenschutzvorgaben werden nicht eingehalten
  • Und es findet keine klare Trennung zwischen privater und geschäftlicher Kommunikation statt

Die Anforderungen an Chat-Lösungen werden spätestens mit der Einführung des neuen Datenschutzgesetzen (DSGVO) im Mai 2018 weiter ansteigen. Zeit, geeignete Massnahmen zu ergreifen.

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